Yakuza
Yakuza stoppt die Irrungen und Wirrungen auf T-Shirts
Mit T-Shirt- und Sweater-Aufdrucken ist das so eine Sache. Der modebewusste Mensch, der Akzente setzen will, steckt im Dilemma: Entweder, die Aufdrucke sind hoffnungslos sinnlos – wer erinnert nicht mit Grauen an die 80er-T-Shirt-Wirrungen? –, total verblödet – man nehme die diversen Malle-Geschmacksverirrungen –, stillos – wer trägt schon als Litfaßsäule Logos herum? – oder grafisch stilbrüchig, wenn die Missachtung der Anatomie der holden Weiblich- oder Männlichkeit in verzerrten oder gestauchten Buchstaben resultiert.

Alle Möglichkeiten schon ausgeschöpft? Mitnichten. Wer fashiontechnisch immer noch Statements setzen will, für den haben wir einen Geheimtipp: Das aufstrebende Label Yakuza kreiert die perfekte Symbiose von Style und Stil und repräsentiert nicht nur Fashion, sondern auch ein neues Lebensgefühl. Mit Leidenschaft reflektieren die Macher den Zeitgeist unter ganz neuen Gesichtspunkten und mit innovativem Ansatz.
Yakuza beleuchtet die Teile der Realität, die von der Gesellschaft gerne als Tabu klassifziert werden. Das Label wurde im Jahre 2004 erschaffen. Der Name geht auf das japanische »Yakuza« zurück, das für die Zahlen acht (ya), neun (ku) und drei (za) steht, der Zahlenkombination 893 des alten japanischen Glücksspiels Hanafuda. Damals wurde der Begriff als Synonym für die »wertlosen« Gesellschaftsschichten, wie beispielsweise mittellose Bauern, bankrotte Kaufleute oder verschuldete Handwerker, verwendet. Allmählich entwickelte sich aus dem gesellschaftlichen Moloch heraus eine mafiaähnliche Struktur mit Robin-Hood-artigen Zielen. Yakuzas verwenden großflächige Tattoos auf Rücken oder Brust mit ausschweifenden und künstlerische Verzierungen als Ausdruck ihrer Gruppenzugehörigkeit und ihres Status. Auch wenn einige Yakuzas in den niederen Gefilden des Glückspiels, der Geldwäsche und der Prostitution mitmischen, genießen sie mittlerweile trotz oder gerade wegen ihrer Tabubrüche hohes Ansehen bei pflichtbewussten, loyalen und aufrichtigen Menschen. Die Faszination mit der Unterwelt, die über den Gesetzen und Normen steht, ist ungebrochen und reflektiert sich im Label Yakuza.
Yakuza versucht, diese Mischung aus internem Zusammengehörigkeitsgefühl und Abgrenzung gegenüber Anderen widerzuspiegeln. Provokant, aufgeschlossen und extravagant untermalt die innovative Optik die geheimen Wünsche und Vorstellungen. Mit dem Ausbruch aus dem drögen Alltag trifft Yakuza den Zeitgeist und die Sehnsucht der jungen Generation. Das Label hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kult mit Komfort zu verbinden. Form, Schnitt und Qualität überzeugen selbst die Anspruchsvollsten.
Exzessiv, exzentrisch und exzellent – das ist Yakuza! (af)
Qulle: port01 City-Flash
Schlagworte zu diesem Beitrag:Fashion, Yakuza






schön und gut, hübsch sind sie ja. nur leuchtet mir immernoch nicht ein, warum man sich ein t-shirt kauft, dass zw. 35 und 60€ kostet?
Eigentlich keine große Sache, aber heutzutage sind die Klamotten ja immer mehr ein Statussymbol. Getreu dem Motto “Kleider machen Leute”. Ob das nun gut oder nicht gut ist würd ich ja gern mal wissen?
Muß man heutzutage teure Klamotten haben um von irgendjemandem mehr Ansehen zu bekommen?
Habt ihr schonmal erlebt das ihr Aufgrund von Nicht-Markenklamotten schlechter oder abfällig behandelt wurdet?
Also… der Text sagt es schon…es ist mal was anderes…und ob es nun richtig ist teuere T-Shirts zu kaufen ,ist doch Ansichtssache und sollte nicht totphilosophiert werden…Live or die