Eine traumhafte Clubnacht
Es ist Samstagabend, wir machen uns zurecht und fahren gemeinsam in einen CLUB. Der Laden hat erst 30 Minuten offen, aber von den schon anwesenden Gästen, tanzen bereits einige. Die Location ist einfach gehalten, eher dunkel – zum Feiern reichts allemal. Eine perfekt eingestellte Anlage liefert einen tollen Sound. Es läuft frische innovative tanzbare Musik. Die DJs spielen ihre Lieblingsscheiben. Sie haben sichtbar Spaß. Ihre Plattenwahl beschränkt sich nicht nur auf Kracher, sondern man hört auch viel Unbekanntes. Trotzdem oder gerade deswegen beginnen die jetzt zahlreichen Leute zu toben. Wir tauchen ab und feiern mit! Zu fairen Preisen holen wir uns irgendwann ein Getränk. Sofas sind frei und laden zum Sitzen ein, doch die Musik zwingt uns zum Tanzen… YEAH!! Durch die Feierei ist unser Zeitgefühl völlig verloren gegangen. Draußen ist es längst hell. Drinnen wird weiter gefeiert. Manche sind gegangen, viele sind noch da, einige kommen, aber ein Ende ist nicht in Sicht.
So könnte die perfekte Party doch aussehen?! Leider ist es selten so.
Wo bleibt überhaupt der Gedanke der elektronischen Musik, fernab von Perücken und Glamour, dem sich die Partygänger eigentlich verschreiben? Warum legen so viele DJs Hits auf und lassen ihre Lieblingsplatten daheim? Ist das zu früh heimgehende Publikum engstirnig oder kennt es nur nichts anderes? Warum versuchen Discos krampfhaft Clubs zu sein und warum sind manche Clubs doch nur Discos?
Wer sich nicht weiter entwickelt, bleibt an einer Stelle stehen, wer stehen bleibt, treibt zurück und wird vom Mainstream eingeholt.
Also versucht was zu bewegen!
Libell & Clitclutcher
Schlagworte zu diesem Beitrag:Clitclutcher, Musik, Party, SzeneTalk






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