Review 5 Jahre Vegastars
5 Jahre Vegastars, 5 Jahre exzessives Feiern, 5 Jahre immer wieder neue Überraschungen… Lang genug wurde das Event beworben und so ziemlich jeder hatte so seine Vorstellungen, was einen bei der Vegas-Freak-Show so erwarten wird. Klangvolle Namen wie: Elvis Presley, Hannibal Lecter, Starsky & Hutch und Lucky Luke ließen der Phantasie freien Lauf und man durfte gespannt sein, ob die Charaktere ihrem Namen gerecht werden oder ob diese doch auch einmal über ihren Schatten springen und die feierwillige Meute zum Kochen bringen – ich denke dabei an den ehrwürdigen Frank Sinatra, der wohl doch eher eine ruhige Kugel geschoben hat, zumindest für unsere heutigen Verhältnisse…
Die anfänglichen Bedenken, dass man sich im Treffpunkt stapeln wird – es hatte ja geregnet, was für Open Air-Aktivitäten eher hinderlich ist – wurden nach Sichtung des großzügig bemessenen Zeltes sofort zerschlagen. Damit keine Dorffeststimmung auftritt, wurde alles liebvoll mit Stoffen abgehangen und frieren brauchte auch keiner, der sich an der Bar labern wollte oder es sich auf den Lounge-Stühlen bequem gemacht hatte, denn die Heizstrahler haben ihre Arbeit hervorragend ausgeführt. Dickes Lob dafür, allerdings hätte die chillige Musik auch von einem richtigen DJ präsentiert werden können und nicht vom CD-Player. Wirklich gestört hat es aber anscheinend keinen ;)
Auch drinnen wurde sich richtig Mühe gegeben – auf der Bühne wurde ein riesiges DJ-Pult installiert, beleuchtet und auffällig. Und auch an der restlichen Technik wurde nicht gespart: Sound und Licht waren sicher nicht nur für den Laien beeindruckend. Die Bars waren immer gut besucht und man musste auch nicht zu lange warten. Wer sich die steile Treppe hinaufgewagt hat, konnte sich das bunte Treiben von oben anschauen – diesmal leider nur um stehen. Aber was soll´s, die Leute sollten ja auch zum Feiern kommen und nicht zum Rumsitzen. Außerdem gab es ja draußen noch die Lounge.
Musikalisch dürfte wohl für jeden was dabei gewesen sein. Auffällig wie eh und je war wohl Superzandy, der mit seinen Platten gut Stimmung ins Haus brachte. Für die Freunde der härten Gangart hatte Dave Parker aka Lucky Luke genau das richtige in den Plattenkoffern. Dieser ist ja bekannt dafür, dass er schneller als sein eigener Schatten schießt und somit war sicher für den ein oder anderen das krachende Set viel zu kurz. Aber 13 DJ´s wollen erst einmal untergebracht werden…
Alles in Allem war es eine gelungene Vegas-Fatsche, auch wenn es, Dank der Deutschen Rechtssprechung, keine All-Inclusive-Party wie in den ersten Stunden geworden ist. Vielleicht ist es aber auch gut so, denn damit konnten sich am Sonntagmittag sicher ein paar Leute mehr an den vergangenen Abend erinnern und sich auf die nächste Vegas-Party freuen…
Schlagworte zu diesem Beitrag:House, Musik, Special, Vegastars






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