Last.fm oder “personalised online radio station“
Last.FM ist nach eigenen Angaben das größte soziale Musiknetzwerk. Darum werden wir all denjenigen unter euch, die damit nix anfangen können, in dieser Ausgabe mal über den Sinn und Nutzen sozialen Musikhörens informieren.
Was ist Last.fm?
Kurz gesagt, ein Onlineradio. Das Repertoire an Künstlern liegt weit über 7 Millionen und die Gesamtzahl der Titel übersteigt mittlerweile knapp die 80 Millionen Grenze. Für Dich als Nutzer bedeutet dass ein schier unerschöpfliches Angebot an Musik und niemals langweilige Shows die sich täglich wiederholen. Daneben wird natürlich deutlich das auch musikalische Randgruppen besser versorgt werden können und wesentlich mehr Raritäten im Netzwerk vorhanden sind.
Warum gerade Last.fm?
Zweifellos ist Onlineradio keine neue Erfindung. Selbst Last.fm hat mittlerweile schon den 5. Geburtstag hinter sich gebracht. Die Besonderheit von Last.fm liegt im so genannten „scrobbeln“. Hierunter versteht man das Sammeln und Vergleichen von Titeln die du auf deinem PC hörst. Dafür installierst du ein kostenloses Programm auf deinem PC das mit Programmen wie ITunes, Winamp oder dem Mediaplayer kommunizieren kann. So werden gehörte Titel dieser Programme an Last.fm gesandt und mit deinem Profil verbunden. Last.fm kennt also nach kurzer Zeit deinen individuellen Musikgeschmack.
Kann ich mehr als nur mein Musikprofil anlegen?
Genau das ist das Killerfeature von Last.fm. In Kenntnis deines Musikgeschmackes stellt dir Last.fm deinen eigenen Radiosender zur Verfügung den du wahlweise über den Browser oder die installierte Software hören kannst. Ebenfalls ist es möglich lediglich den Namen deines Lieblingskünstlers einzugeben und du hörst ab sofort nur noch Musik aus diesem Genre. Egal ob Indie, Teckno, Trance, Jazz, Rock oder Pop.
Die mit über 20 Millionen Nutzern gefüllte Community der Plattform bietet zusätzlich noch eine Art Nachbarschaftssystem an. Bei Betrachten eines Profils wird dir angezeigt wie hoch die Übereinstimmung deines Musikgeschmackes ist. So lässt sich bei der ersten Kontaktaufnahme sehr leicht das Eis brechen. ;)
Die Möglichkeit mit deinen Freunden verschiedene Gruppen zu gründen ermöglicht es sogar ein eigenes Gruppenradio zu erstellen, dass sich aus der Schnittmenge aller Gruppenteilnehmer zusammensetzt. Dir ist es natürlich auch möglich, zu bereits bestehenden Gruppen beizutreten.
Kann man Widgets essen?
Nein! Sicher hast du auf der Internetseite von Last.fm im Titel den Button Widgets entdeckt. Widgets kleine bannerähnliche Anzeigen die mit einem HTML-Codeschnipsel auf einer fremden Webseite eingebunden werden können. Bekannt sind diese Widgets in der Form das YouTube-Videos auf fremden Webseiten auftauchen. Das gleiche Prinzip kann mit Last.fm angewandt werden. Der Menüpunkt Widgets leitet dich zu einem Seitenbereich der es dir ermöglicht dein personalisiertes als Codeschnipsel zu erstellen um es auf deine eigene Internetseite einzufügen. Deine Besucher können so also deiner Lieblingsband lauschen.
Was ist mit meinem Profil bei SnapScouts.de?
Seit einiger Zeit testen wir erfolgreich die Integration von Last.fm in den Profilen. Um dir das erstellen nicht so schwer zu machen fügst du einfach bei SnapScouts.de in dein Profil, Blog oder Gästebuch den folgenden Code mit dem Namen deines Lieblingskünstlers ein.
[lastfmartist]Künstlername[/lastfmartist]
An dieser Stelle wird nach dem Speichern der Last.fm Player angezeigt über den sich deine Besucher ein Bild über deine Musikvorlieben machen können.
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