DJane CYRA
DJane Cyra ist seit Jahren im Black Music Biz unterwegs und mit Sicherheit die technisch stärkste DJane unseres Landes. Durch ihre große Cluberfahrung (über 100 Clubs und Discotheken) hat Cyra wirklich jedes Publikum fest im Griff und begeistert durch ihre geniale Musikauswahl jeden Black Music Fan. Djane Cyra aus Hamburg ist die angesagte weibliche DJane des Black-Music Genre in Germany.
Hi Cyra, danke dass Du Zeit für uns gefunden hast!
Als erstes interessiert uns Dein Werdegang, wie, wann, wo und durch wen Du zum DJ-ing gekommen bist und wie dann alles seinen Lauf nahm?
Aaaaalso…Mitte der 90er bin ich mit der HipHop-Kultur in Berührung gekommen. Meine Freunde waren allesamt Breaker, Writer, Rapper oder Djs. Ich interessierte mich zunächst fürs Sprühen und verschönerte die eine oder andere Wand. Doch nach einer der zahlreichen selbst organisierten HipHop-Partys im Lingener Jugendzentrum machte mein bester Freund DJ Abrock an seinem Set ein paar Tricks und Backspins und die kleine Cyra wollte es auch einfach mal ausprobieren. Und dann war es um mich geschehen (ha ha). Ich kaufte mir sofort ein eigenes Set und meine ersten Platten und übte fleissig zu Hause, um mit meinen männlichen Freunden mithalten zu können. The Rest is History…
Kannst Du dich noch an Deinen ersten Auftritt in einem Club erinnern? Wie war Dein Club Debüt und war es so wie Du es dir vorgestellt hast?
Mein erster großer Auftritt als DJ war auf den legendären „Black Turbo Jams“ in der Turbinenhalle in Oberhausen. Und God Damn, war ich nervös! Es war nur ein einstündiges Set und auch nur von 0 – 1 Uhr, aber ich weiß nicht mehr wie oft ich kurz vorher auf Toilette rennen musste vor lauter Nervosität. Ich bin damals ohne jegliche Erwartungen oder Vorstellungen an die Sache ran gegangen, ansonsten hätte ich mich bestimmt gar nicht getraut (he he), aber das Gefühl, die Leute nach MEINER Musik tanzend und Spaß habend zu sehen war wirklich überwältigend.
Laut deiner Biografie kommst Du ja in den Clubs deutschlandweit ganz schön rum. Welcher Club sagt Dir persönlich am meisten zu und welche Clubs sollte man auf jeden Fall mal besuchen?
Ohh das ist jetzt aber eine gemeine Frage. Es gibt zahlreiche gute Clubs in Deutschland und es gibt in jedem Club mal wieder ute und schlechte Abende, deswegen ist die Frage sehr schwer zu beantworten. Ich kann nur sagen , dass mein persönlicher „Stammclub“ das Index in Schüttorf ist. Dort habe ich mit 16 Jahren die ersten Male auf Black Music gefeiert und auch heutzutage verschlägt es mich immer wieder dorthin WENN ich mal ein freies Wochenende habe.
Welcher war bisher Dein schönster Auftritt?
Das kann ich nun wirklich nicht sagen. Da gab es wirklich schon einige super Partys, die Riesenspaß gemacht haben. Stolz bin ich natürlich sehr auf mein Booking in Taiwan, denn ich hätte nie damit gerechnet durchs Auflegen ans andere Ende der Erde zu gelangen. Auch mein Set im Index letztes Weihnachten war sehr besonders für mich, da der Club, wie schon gesagt, seit über 10 Jahren mein Stammladen ist…
Was machst Du privat bzw. wie verbringst Du deine Freizeit und wie schaltest Du von den vielen Partys am besten ab?
Privat mache ich natürlich nicht auch noch „Halli Galli“ sondern genieße es in meinen eigenen 4 Wänden zu relaxen oder die Zeit mit meinen engsten Freunden zu verbringen… außerdem gehe ich auch immer noch meinem eigentlichen Job ein bisschen nach, das heißt ich bastle hier und da als Grafik-Designerin noch ein paar Flyer oder CD-Cover usw…das macht mir auch noch immer sehr viel Spaß und ich kann dabei gut abschalten.
Welche Vorbilder oder Idole hast Du, oder zu welchen Künstlern schaust du auf? Gibt es einen DJ der Dich besonders geprägt oder dir enorm weitergeholfen hat?
Vorbilder habe ich eigentlich nicht…natürlich muss man den großen Erfinder des Turntablism, wie Grandmaster Flash, Jazzy Jeff, Kool, DJ Herc etc. Respekt geben, doch im Endeffekt sollte jeder einzelner DJ seinen eigenen Style haben. Anfangs prägte mich jedoch mein schon erwähnter bester Freund DJ Abrock. Immer wenn er einen neuen Trick drauf hatte, habe ich versucht im nachzueifern.
Welche Projekte hast Du für die Zukunft ins Auge gefasst?
Ich werde natürlich meine MixCD-Reihe „CLUB CANDY“ weiterführen und ich würde gerne mal selber ein paar PartyBreaks produzieren, wobei ich momentan ja so oft
unterwegs bin, dass mir irgendwie die Zeit dazu fehlt. Mal schauen..
Zu guter Letzt noch die Frage was Du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst? Dein Schlusswort oder Motto?
Dein Charakter bestimmt dein Schicksal!
And Last: Style?
Das ist das schöne an Black Music…für jede Stimmung gibt´s den richtigen Style! Also ich kann und will mich nicht auf einen Style festlegen.
Schlagworte zu diesem Beitrag:Black, DJ, Interview






Dein Freund paul möchte Deine Meinung zum Thema kennen lernen...