Tod durch Alkohol
Wo hin soll das noch alles führen? Klar, es ist nicht schön wenn eine Person stirbt, gerade durch die Droge Alkohol und dann auch noch ein Jugendlicher. Aber wenn jemand weit über 40 hochprozentige Drinks zu sich nehmen kann, hat dies eine lange Vorgeschichte. Aber dafür sollte man nicht nur Gastronomen verantwortlich machen, sondern vielmehr die Probleme im privaten Umfeld suchen. Denn hier, an der Wurzel muss das Unheil angepackt werden. In den
Medien hört man nur Verbote von Partys bzw. Veranstaltungen oder Begrenzung der Sperrstunde.
Ja und dann?
Dann trifft man sich eben in privater Runde zu noch exzessiveren Saufgelagen, da es ja dann noch billiger ist. Auf eine Party braucht man dann ja eh nicht mehr gehen, da ja die Veranstaltung auf Grund von Vorverlegung der Sperrstunde nicht mehr so lange geht. Ach ja, rauchen darf man dann in Zukunft auch nicht mehr an solchen Orten wo früher exzessiv gefeiert wurde. Aber warum ist das Interesse der Medien so groß an diesem Thema!? Gibt es sonst nichts anderes mehr, womit man Schlagzeilen machen kann? Die Politiker hingegen sehen sich zum handeln genötigt und wollen nun mit aller Macht die Verbote und Einschränkungen durchzusetzen. Was ist aber mit den ständigen Verkehrstoten oder den toten Babys junger Mütter? Ist hier nicht auch ein Handeln von Interesse auch ohne große Erwähnung in den Medien? Ganz klar ist, egal welche Verbote kommen werden, eine Einschränkung von Veranstaltungen ist sicherlich die falsche Lösung. Man sollte mehr in Aufklärung investieren. Von mir aus auch auf Partys. Nette Versuche gab es ja, wie z.B. die netten verkleideten Polizistinnen, die mit einem Promilletester auf Partys umher gerannt sind. Oder wie auf Zigarettenschachteln „Trinken kann tödlich sein“…
In dieser Rubrik sind eure Meinungen und Ansichten gefragt! Im Klartext: brennt dir als DJ, Veranstalter, Künstler oder einfach nur als Lausitzer Partyfan etwas auf der Seele, egal ob harte Kritik, Verbesserungsvorschläge, allgemeine Ansichten, Probleme, Wünsche oder Informationen rund um das Thema Szene(n) in unserer Region, teilt es uns mit! Die eingegangenen Statements werden dann im nächsten Heft veröffentlicht. Unsere Absicht damit ist, vielleicht die ein oder andere heiße Diskussion zum Rollen zu bringen! Aber vergesst nicht, geht freundlich miteinander um! In den ersten zwei Ausgaben haben sich Lausitzer DJs zur regionalen elektronischen Szene geäußert. Auch ihr könnt euch zu Wort melden, egal zu welchem Thema! Sende dein Statement per Mail an: redaktion@insomnia-mag.com!
Schlagworte zu diesem Beitrag:Alkoholmißbrauch, SzeneTalk






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