Pan Pot
Wenn es um gute elektronische Musik geht, ist der Club Treibstoff eine der ersten Adressen die im Landkreis Oder-Spree genannt werden. Am 6. Oktober findet nun wieder ein Event statt, der das Prädikat „elektronisch wertvoll” verdient. Zu Gast sind unter anderem Phage (highgrade), das Kleinlaut DJ-Team, Rüdiga Schneider (Sternradio), Dressmann und B-Rok (Fuse Club). Das unbestrittene Highlight des Abends hat man sich aber mit dem Berliner Produzenten Team „Pan-Pot” an Land gezogen. Die beiden touren ab Oktober mit der Pan-O-Rama Album Release Tour durch nationale und internationale Clubs. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen den Beiden vorab ein paar Fragen zu stellen:
Interview Pan Pot
Wie war euer Sommer? Welche Eindrücke und Erlebnisse nehmt ihr mit in die kalte Saison ;-)?
Unser Sommer war ereignisreich. Wir haben unser Album fertig produziert, waren viel unterwegs und hatten viele gute Gigs. Highlights wie Sonar Festival oder unsere erste USA Tour bleiben uns in guter Erinnerung.
Ihr geht im Oktober auf Pan-O-Rama – Album Release Tour. Dazu gibt’s ein CD Album und eine Doppel 12inch auf Vinyl. Was hat es mit dem Namen auf sich und was wird unsere Ohren erwarten?
Naja, der Name Pan-O-Rama ist von Pan-Pot abzuleiten und das Album zeigt sozusagen einen Panorama Blick durch das Pan-Pot Universum. Das Album ist definitiv Dancefloor orientiert, wobei wir aber mehrere Stimmungen versucht haben einzufangen. Fast alle Tracks sind zu unterschiedlichen Zeiten auf unterschiedlichen Partys spielbar. Die Pre-Single “Charly” wurde bereits Anfang September releast und soll auf das Album, das Anfang Oktober erscheint, einstimmen.
Ihr seid selbst Berliner, seht ihr die Stadt auch als Zentrum und Hauptstadt der elektronischen Musik an?
Das muss man fast so sehen, da nach wie vor viele DJs und Produzenten nach Berlin ziehen. Es herrscht ein großer Austausch von Ideen und Inspirationen unter den Leuten. Auch wir haben in der letzten Zeit mit vielen Kollegen zusammen gearbeitet.
Eure Produktionen sind sehr beliebt und bei Kennern ein Muss im Plattenregal! Wie schaffst ihr es immer wieder solch einen unglaublich dicken Sound zu produzieren? Woher kommen eure Inspirationen?
Keine Ahnung. Wir haben leider keine wirkliche Antwort auf diese Frage. So viele Leute fragen uns nach unsrer Inspiration. Eigentlich fangen wir einfach Tracks an und geraten in hypnotische Zustände, in denen wir nackt um unseren Rechner tanzen. Aus dieser Trance entstehen dann, speziell in der Regenzeit, dicke Beats. Natürlich haben wir beide einen Background, was Musik betrifft, aber grundsätzlich entsteht unsere Inspiration aus dem Moment des Produzierens heraus.
Typische Frage, aber über welche Wege oder Umwege habt ihr zusammengefunden? Wart ihr vorher schon musikalisch unterwegs?
Jeder ist seinen musikalischen Weg gegangen, von klassischer Klavierschule bis zum TB-303 „Programming”. Kennen gelernt haben wir uns so ca. 2003 an der Tontechnikerschule SAE in Berlin. Wir waren die einzigen unter den Schülern die elektronische Musik hörten und machten, somit waren wir von Anfang an auf derselben Wellenlänge. Daraus hat sich unsere Zusammenarbeit und Freundschaft ergeben.
Was habt ihr euch für die Zukunft so vorgenommen? Sicherlich an weitere Produktion arbeiten und die Clubs der Welt rocken. Aber gibt’s irgendeine Vision oder ‘nen Traum, den ihr gern in die Tat umsetzen würdet?
Erstmal machen wir so weiter wie bisher und noch mehr. Selbstverständlich gibt es auch noch andere Projekte, die wir angehen werden. Auf jeden Fall Musik oder Ton, dabei bleibt´s.
Gibt es außer dem DJing und Produzieren noch Dinge, die euch interessieren und die ihr für euer Leben gerne macht?
Lesen, Schwimmen und Reiten
PAN-POT – Info
«Die Steigerung von guter Musik ist Pan-Pot», so ein begeisterter Fan. Das Berliner Duo aka Tassilo Ippenbeerger und Thomas Benedix produziert seit 2005, und als leidenschaftliche DJs inszenieren sie seit 1998 Partys. Ihre bei mobilee records erschienenen EPs (u.a. Popy&Castle, Obscenity, What is What) wurden sofort begeistert aufgenommen und gespielt von DJs wie Laurent Garnier, Josh Wink oder Steve Bug. Ihre raffinierten und ambitionierten Grooves sind eine Herausforderung für Remix-Künstler; Jesse Rose, Lee van Dowski, Agnes Barem und Camea haben neue Versionen ihrer Tracks produziert. Aber auch die Remix-Skills des Duos werden immer gefragter: Pan-Pot bereicherte durch ihren sofort hörbaren Groove Tracks von Misc., Anja Schneider & Sebo K, Tim Xavier, Dapayk Solo, Sweet ‘n Candy, Damian Schwartz u.a.m. als DJ Team kann man von Pan Pot Techno-electronic, housige Beats mit dynamischen minimalen Elementen erwarten. Hinzu kommt ein packender Groove und eine charakteristische Bassline, musikalische Zutaten, die Pan-Pot so unverwechselbar machen und die direkt aus dem Herzen des Berliner Undergrounds kommen.
Schlagworte zu diesem Beitrag:DJ, Musik, Pan Pot, Special






Dein Freund paul möchte Deine Meinung zum Thema kennen lernen...