CAVEWOMAN Ramona
Ab 9. April kommt mit CAVEWOMAN endlich die weibliche Antwort auf Esther Schweins Kultstück CAVEMAN nach Cottbus. Letzteren haben allein hier schon über 35.000 Besucher bejubelt – kein Wunder, dass auf die CAVEWOMAN-Premierenspielzeit ein wahrer Run einsetzte. Drei Wochen sind ausverkauft – für die vierte und definitiv letzte Spielwoche gibt es noch Restkarten. Wir sprachen vorab mit Ramona Krönke, die vom 9. bis 13. April in der Rolle der CAVEWOMAN zu erleben ist:
Warum wurdest ausgerechnet Du die erste CAVEWOMAN auf deutschen Bühnen?
Das kam durch meinen Freund, CAVEMAN Karsten Kaie. Der hat mich empfohlen und bei den Castings wurde ich ausgewählt. Ich habe auch so verdammt viele Männerbeziehungen gehabt und kenne mich deshalb mit dem Thema gut aus.
CAVEMAN hat in Deutschland weit über 2 Millionen Besucher gezählt. Da hängen die Erwartungen an eine CAVEWOMAN hoch, vielleicht zu hoch?
Die Leute kommen mit einer großen Erwartung, gehen aber nicht enttäuscht raus. Kill Bill 2 ist natürlich nicht so gut wie Kill Bill 1, weil man schon mit vielen Bildern im Kopf reingeht. Aber CAVEWOMAN erzählt eine neue Geschichte.
Bei CAVEMAN lachen Frauen und Männer in trauter Zweisamkeit. Fällt es uns selbstherrlichen Männern in CAVEWOMAN nicht ungleich schwerer, unserer Fehler vom „Geschlechtsgegener” präsentiert zu belachen?
Das glaube ich sehr. Das ist auch die Aufgabe der Figur. Zu meiner Rolle der Heike in CAVEWOMAN sagte letztens ein guter Freund „Von der lässt man sich gern kontrollieren und herumkommandieren, die macht das auf eine nette Art und Weise”. Ich habe außerdem den Eindruck, dass weiter nördlich und östlich die Männer mehr über sich lachen können – insofern bin ich für Cottbus guter Hoffnung.
Bringt Heike denn ebenso viel Verständnis für ihr Gegenüber auf, wie das bei Toms Nachdenken über den Beziehungsalltag der Fall ist?
CAVEMAN Tom sucht ja rationale Gründe im Steinzeitmenschen – aber Heike liebt den einfach. Das läuft über eine emotionale Ebene und ist auch typisch für Frauen. Die wissen nicht warum und meist ist der Typ auch nicht ganz so, wie sie ihn haben wollen – und deshalb doktern wir ja auch die ganze Zeit an den Männern herum.
Du bist mit dem Stück viel unterwegs. Bleibt das Privatleben da nicht auf der Strecke?
Ich fühle mich gerade wie ein Rock`n Roller. Ich bin ständig unterwegs, komme gerade aus dem Waschsalon, fahre dann weiter an den Bodensee und auf eine Nordseeinsel, dann geht’s weiter nach Berlin und München. Das ist ein anderes Privatleben, da entstehen andere Beziehungen.
Du bist gebürtige Brandenburgerin, gibt es da Verbindungen zu Cottbus?
Ich war da mal im Urlaub, als 15-jährige in einer Bowling Bar tanzen – und in Peitz beim Fischerfest bin ich Walzer Bahn gefahren. Das waren schon einschneidende Erlebnisse …
Schlussfrage: Können Frauen und Männer trotz aller Gegensätze aufrichtig glücklich zusammen leben?
Ja, gerade deswegen. Man muss es halt schaffen, diese Unterschiede auch nach Jahren noch zu lieben.
CAVEWOMAN: 9.-13.4. (Ramona Krönke)/23.-27.4./30.4.-4.5./7.-11.5. (alle: Stefanie B. Fritz), Beginn jew. 20 Uhr/Einlass 19 Uhr, LG 9 der BTU Cottbus, Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.cavewoman.de
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