BANGARANG – weitere Künstler bestätigt…
THE BUSTERS (GER)
Antanzen zum Abfeiern heißt es, wenn „The Busters“ anrücken. In mittlerweile fast 21 Bühnenjahren und 15 Veröffentlichungen hat Deutschlands bekannteste Ska-Band wohl schon alles bespielt, was nach Bühne aussieht und Partypotenzial hat. . Sogar in den USA und Japan haben sie ihr musikalisches Unwesen schon getrieben. Und aus solchem Holz wird Kult geschnitzt! Verschiedene Ereignisse sind in der Geschichte der Busters hervorzuheben:
Die Einladung für eines der renommiertesten Jazzfe- Jazzfestivals der Welt – das Montreux Jazzfestival veranstaltet 1995 in der Miles-Davis-Hall einen Ska-Abend mit den Busters als Headliner.
Im Jahre 1996 unterschrieben The Busters beim Musikgiganten Sony. Die anschließende Medienpräsenz, erklärte Ska mit sofortiger Wirkung zum Trend. Mit Auftritten bei der Harald- Schmidt-Show, unzähligen Live-Aufzeichnungen und Interviews bei VIVA oder MTV erschließt sich die Band ganz neue Hörerschichten. Die erste unter vollprofessionellen Umständen produzierte CD „Stompede“ aus dem Jahr 1996 gilt bei Vielen als bestes Studioalbum.
Im Jahre 1998 werden die BUSTERS von den ÄRZTEN als Support auf deren Open- Air-Tour verpflichtet, wodurch viele neue Fans auf die Busters aufmerksam werden. Unter anderem begleiten die Busters-Bläser auch den Song „Männer sind Schweine“ auf dem Live-Album der ÄRZTE. Daneben deutet sich eine weitere Zusammenarbeit für ein Soloprojekt von ÄRZTE- Frontmann Farin Urlaub an. Mit dem neuen Album „Double Penetration“ (erschienen bei ihrem eigenen Label Ska Revolution Records) werden The Busters auf ihrer Erfolgswelle weiterschwimmen.
Auf diesem Album haben sich The Busters vor allem auf die Wurzeln des Ska und den klassischen, reinen Ska-Sound der Two-Tone- Ära besinnt, der traditionell sehr von Tempo und Energie geprägt ist. Im Verlauf des Albums huldigen The Busters außerdem mit jamaikanischen Klängen den Traditionen des Ska der ersten Stunde. Dabei bleibt der Sound auf diesem Album aber immer noch nicht hängen, dafür sind die 14 Jungs viel zu gute Musiker. Verschiedene Musik-Styles werden so verschlagen gemixt, dass man sich schon mal fragt, wo einem grade die Beine stehen. Die Basis bildet meist der Skatypische Schluckauf-Rhythmus, dazu kommt mit Trompete, Posaune und doppelt Saxophon ordentlich Gebläse. Vollendet wird der Sound von Piano, Orgel, Gitarre und zwei Sängern, denen die Freude am Abend aus jeder Pore schreit.
BUSY SIGNAL (JAM)
Hitwonder und Chartstürmer Busy Signal – ist derzeit wahrscheinlich der angesagteste Upcoming Artists aus Jamaika und nun pünktlichzur Sommersaison exklusiv auf dem BANGARANG Festival.
Es scheint, als sei es egal in welchem Land man die Reggaecharts nach ihm absucht, Busy Signal ist überall ganz weit oben und meist nicht nur einmal zu lesen..in den Deutschen Reggae Charts war er noch vor wenigen Tagen auf Platz 1, 10, 17., in Frankreich Platz 3 und 17. Er zählt weltweit zu den Top Dancehall-Artists der letzten zwei Jahre.
Mit Hits wie „Dayz“, „Unknown Number“ oder „Jail“ spielte er sich in die Herzen der Reggae- Heads und gemeinsam mit Mavado produzierte er „Badman Place“ – eine der beliebtesten Dancehall-Hymnen.
„Der volle Bretter-Sound: Während Dancehall im Moment eigentlich eher rückwärts in Richtung der späten 80er und frühen 90er blickt, galoppiert Busy Signal lieber auf frischen, zappeligen Riddims voran…Den Weichspüler hat Busy zu haus’ bei Mama gelassen. Aber Dancehall darf ja auch mal kratzen und zwicken.“ (Zitat: Irieties, Text von Jürgen “Reggaedoctor” Schickinger)
„Schon seit geraumer Zeit zählt dieser viel beschäftigte Artist zu den beliebtesten Mixtape- und Sound System-Deejays, seine Single „Step Out“ gehörte zu den größten Überraschungen 2005. Obwohl er immer wieder entmutigt wurde sein Debütalbum zu einzuspielen, hat er sich nicht aufhalten lassen und es kurzerhand selbst produziert. Gut so, andernfalls wäre uns eins der besten Dancehall-Alben des auslaufenden Jahres entgangen…Busy erscheint mir wie ein jamaikanischer Freigeist, der sich seinen eigenen Weg bahnt. Doch etwas Hilfe hat er gerne angenommen, etwa von Bounty Killer, den er seit „19irgendwas“ kennt. „Für mich ist er wie ein Vater und ein älterer Bruder zugleich“, zollt er seinem Mentor Respekt…Das gesamte Album ist von einer derzeit einzigartigen Frische geprägt, von einer Energie, die Melodien, Riddims und Lyrics bei aller Ernsthaftigkeit eine enorme Zugänglichkeit verleiht… Obwohl er noch sehr jung ist, hat Busy, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht, selbst so manchen guten Rat zu geben. Und es scheint, als sei die Welt bereit zuzuhören.“ (Zitat: Riddim, Text von Laura Gardner)
Schlagworte zu diesem Beitrag:Bangarang, Festivals, Görlitz, Neuigkeiten
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