Meine ganz persönliche Meinung…
Zu allererst…ich möchte gern inkognito bleiben. Warum, fragt ihr euch. Ihr werdet´s verstehen sobald ihr zu Ende gelesen habt.
Ich bin stolzer Familienvater und Mensch, beruflich wie privat glücklich. Wenn da diese eine Sache nicht wäre. Ich bringe euch mal kurz auf den Gedankenstand meinerseits… eine mir bekannte Firma beschäftigt sich viel mit der Veranstalterwelt und das es dieser gut gehen kann. Dazu benötigt die Firma, nennen wir sie jetzt einfach mal XY, fleißige Helfer. Helfer im Sinne von Angestellten, die natürlich entsprechend für ihr tätig werden gut entlohnt werden. Doch was heißt heut zu Tage noch gut? Fern ab von Bankenkriese, Börsencrash etc. dreht sich die Welt doch immer weiter. Für mein Verständnis in einigen Angelegenheiten manchmal zu schnell, aber gut. Zurück zum Eigentlichen…
Die Firma XY beschäftigt also gern Leute die sich was dazu verdienen können. Jobanzeigen, Stellenausschreibungen etc. gehören also zum Tagesgeschäft. Das Tätigkeitsfeld ist simple…es wird nicht viel abverlangt. In einem vorgegebenen Zeitraum muss die Aufgabe erledigt sein. Bricht man den Verdienst mal auf die Stunden runter, so erhält man einen nicht ganz schlechten Stundenlohn von 8-12 Euro (je nach Schnelligkeit, Abzüglich der Mobilität). Hätte ich das als junger Mensch verdienen können… was hätte ich dafür getan. Jedenfalls scheint das heute nicht mehr zu reichen. Klar da geh ich als Jugendlicher doch einfach mal zur lieben netten Omi, setz mein Sonntagslächeln und den Hundeblick von vor 10 Jahren auf, und schon hab ich meine 25 Euronen in der Hand. Warum dann noch dafür jeden Monat mal paar Std. arbeiten…warum denn…geht doch in 5 Minuten bei Omi. Wertschätzung kommt da an wohl letzter Stelle. …erstes Mal verblüfft.
Wäre es denn nicht cleverer, wenn man die 2 Std. arbeitet und zusätzlich Omi fragt? Dann hat man schon mal das Doppelte…ich hab nämlich in der Schule aufgepasst…lol.
Und weiter…
So schnell wie man es sich „verdient”, gibt man es leider auch wieder aus. Gerade die Lausitz ist da ein gutes Pflaster… bezogen auf die Veranstaltungen der Region. Doch wofür… für musikalische Leckerbissen ala total unbekannter Künstler? Toller einfallsreicher Deko oder mal einer frischen Idee? Ne…Fehlanzeige! Aus Veranstaltersicht ist es klar… man trägt das Risiko und weiß in 99 Prozent aller Fällen nicht ob das Wagnis aufgeht. Darum lieber ein Gang zurück, das hin gebastelt was immer geht und gut.
Die Grundsatzfrage ist jetzt aber auf gar keinen Fall, ob alle Veranstalter geldgeil sind (auf keinen Fall, schwarze Schafe mal ausgenommen), sondern man sollte eher auf den Konsumenten und das Gesamtbildnis schauen. Da wären die geburtenschwachen Jahrgänge, der immer teurer werdende Lebensstandard und schlussendlich der Wegzug wegen der beruflichen Karriere in die alten Bundesländer und die hohe Arbeitslosigkeit. Aus anderer Richtung klopft der Staat (Gemeinden, Institutionen etc.) mit horrenden Gebühren an bis einem ganz schwindelig wird.
Was will dann ein Gast überhaupt? Ein Gast will sich meiner Meinung nach einfach fallen lassen können. Nach einer teilweise harten Woche, möchte er einfach mal abschalten…Freunde treffen und genießen. Sicher interessiert er sich auch für einen schicken Act, aber doch nur wenn es am besten nur 2 Euro Eintritt kostet, die Getränke nischt kosten und dennoch ein internationaler Top-Plattendreher oder Performer da steht. Wobei dort auch nur Musik gespielt wird und kein Gold an der Platennadel kleben bleibt. Schön wäre es ja…
Jaja, aber es gibt auch eine kleine Fraktion von Wertschätzern, welche ihr hart erarbeitetes Geld (bei Omi und bei Firma XY) gern in ihre Freizeit investieren. Diese werden bei Veranstaltern gern gesehen, denn die Veranstalter sind die, die gern mehr machen würden…noch mehr Künstler, noch mehr Deko, noch bessere Technik und so weiter und so fort. Doch ein Großsponsor mit dem dicken Portemonnaies erscheint den meisten nur im Traum. Ich spreche da aus eigener Erfahrung…wo es vor ein paar Jahren noch Unterstützung der Industrie gab, ist jetzt das Fass leer. Gerade sogenannte Einmal-Events und Festivals werden somit an ihre äußerste Belastungsgrenze getrieben. Schlussendlich auf Kosten der Steigerung gegenüber vergangener Partys und der Gäste. Ihr werdet´s sehen und spüren… die Schraube von immer besser, immer mehr und immer geiler wird spürbar angezogen und wie versprach es die Fernsehwerbung eines bekannten Unternehmens…Geiz ist geil? Leider ja.
Schön wäre ein großes Sprachrohr wo jede Stimme die gleiche Stärke hätte und mal konsequent spricht, was sie will. Weißt du was du willst? Ich weiß es… ich will glücklich sein.
Hier ist jetzt erst mal Ende…es passt ja auch nichts mehr hin :) Vielleicht liest man sich mal wieder
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