CASINO – partyROYALE…das Spiel mit den Beatjetons
„Ihre Einsätze bitte, meine Damen und Herren!”…dieser Spruch könnte auch aus dem Munde des zappelnden Hampelmann‘s Detlef D. stammen. TANZEN und nicht ETIKETTE war das Motto für diesen Abend am Bautzener Airport in Litten. Mit bester Stimmung, ganovenmäßigem Outfit und ‘ner Menge Kleingeld im Hosenbeutel fuhr ich im „Schwedenungeheuer”, auch Volvo genannt, an der Location vor. Einige Leute hatten bereits den Weg, dank der Verkehrslotsen, gefunden und sich an den in Dresscode verpackten Security-Jungs vorbei gearbeitet um die ersten finanziellen Einsätze zu tilgen.
Ich schloss mich der mitgereisten Meute an, erhielt mein Bändchen am Einlassterminal und checkte sofort den Tempel zum glücklichen Stelldichein. Dezentes Licht, schicke Visuell’s an den Wänden, ne Menge couchige Sitzgelegenheiten sorgten für sofortige Entspannung meiner Mundwinkel. 3 verschiedene Floor’s wurden angepriesen und jeder war für das jeweilige Line-up ideal mit Technik, Bar’s und Deko ausgestattet. Was will man(n) mehr…also rein in den Publikumsverkehr! Relativ schnell füllte sich die Location, Gäste stöberten neugierig von Raum zu Raum um sich einen Überblick zu verschaffen. Selbst für die Räuchermänn’l wurde eine Area in Miniaturformat geschaffen. Wer Tränen ohne Zwiebel mag, war dort genau richtig ;). In der Lounge schmeckte der getarnte Martini geschüttelt wie auch gerührt, denn zum abwechslungsreichen Sound der zweiarmigen Soundbanditen bewegten sich die Grazien des Barbereiches flink zu jedem Drink. Der kleinere der beiden Dancefloors hatte auch sein zuverlässiges Publikum gefunden ohne dabei hoch zu pokern. Die DJ’s spielten da mit offenen Karten und zogen so manchen Joker aus dem Ärmel und animierten das Publikum zu höchsten tänzerischen Einsätzen. Ähnliche Szenarien spielten sich in der größeren Dancefloor-Variante des Casino-Tempels ab. Hauptaugenmerk wurde natürlich auf den „Star” ohne Allüren Tobi Neumann gerichtet. Treibende Beats und satter Sound ließen so manchem die Eurosenjetons in der Hosentasche tänzeln und stimmgewaltige Paul Potts-Verschnitte trieben das Publikum zu Einsätzen im Vorwärtsgang. Jaja…mein lieber Detlef D., da kannste Dir ein Auge holen, das waren keine tabledancefreundlichen Akrobatentänzer…NEIN…das waren Musikgenießer ;)!
Sicherlich war der eine oder andere Gast zaghaft sich den musikalischen Ergüssen hinzugeben. Mag es am zu engen Outfit, dem geföhnten Haar oder dem steifen Rektalstock gelegen haben? Man munkelt…Am frühen Morgen verließ ich dann mit den gesammelten Eindrücken als Gewinn zufrieden die Location, stieg in meine Limousine und fuhr den Littener Ocean-Drive hinweg in Richtung Heimat. Apropos Ocean…alle Clooney’s, Pitt’s und Damon’s…ein „Überfall” zur nächsten Veranstaltung ist ausdrücklich erwünscht…aber diesmal ohne gebrannte CD’s im Flyerpaket!!!
Fazit:
Optimismus siegt über Pessimismus…und so wird auch dieser Klangkultur Gehör und Faszination geschenkt.
MfG DT78
P.S. DANKE an Coline für den Aufwand und die Liebe zum Detail
Schlagworte zu diesem Beitrag:Bautzen, SzeneTalk






Dein Freund paul möchte Deine Meinung zum Thema kennen lernen...