Michael Ammer im Interview
“Man soll mich entweder cool finden oder richtig scheiße!”
Am 24. Januar kommt Deutschlands Partykönig Nr. 1 mit seiner glamourösen Modelnacht in den Cottbuser Club SOUND. Es gibt wohl nur wenige Menschen, die derart polarisieren: Auf der einen Seite der nette Partytyp mit unendlich viel schönen Mädels im Arm, auf der anderen Seite ein medial viel gedisstes Ekelpaket. Bemerkungen wie „Ammer ist wie ein schlimmer Unfall auf der Autobahn: Eklig, aber man kann nicht wegsehen“ sind da keine Seltenheit. Wir machten uns selbst ein Bild und führten ein wirklich nettes Gespräch mit dem Partyhengst:
Hallo Michael, wie war das letzte Wochenende und was passiert am kommenden?
Ich fliege jetzt gleich zum 5-Tage-Event in den Schweizer Nobelort Sankt Moritz. Letztes Wochenende war natürlich auch Party. Es gibt immer was zu tun.
Du lebst auf dem Lande, brauchst du die Ruhe in der Woche, um Dich von den exzessiven Partys am Wochenende zu erholen?
Ja klar brauche ich in der Woche meine Ruhe. Ich lebe hier in einem Dörfchen auf dem Land, direkt an der Elbe, da habe ich meine vier bis fünf Tage Entspannung und Natur. Das brauche ich um meinen Akku aufzuladen, wenn es am Wochenende dann wieder zur Party geht. Und meine Partys veranstalte ich inzwischen in 48 deutschen Städten und an 8 internationalen Orten. Hier im Dorf spielt das aber keine Rolle, da lässt man mich in Ruhe.
Was hat Dich eigentlich zum Partykönig der Nation gemacht – ich meine auch andere können viel Trinken und gute Stimmung verbreiten?
Das kann ich dir sagen: Weil bei meinen Partys viel Prominenz gefeiert hat. Durch die Prominenten bin ich selber bekannt geworden. In den 90ern waren das in meinem Hamburger Club Trinity z.B. Prince, Depeche Mode, Eros Ramazotti, Joe Cocker, David Bowie – alles was damals bekannt war. Ende der 90er kam dann diese Luder-Generation mit Verona Feldbusch, Jenny Elvers, Naddel und den ganzen Mädels. Dieter Bohlen, Herr Lauterbach, Til Schweiger oder Moritz Bleibtreu waren auch immer da – das hat mich dann selbst bekannt gemacht. Und natürlich auch meine Partys, die dann natürlich selbst sehr exzessiv waren.
In den Medien wird viel über Dich gestritten, Dein wikipedia-Profil könnte kaum desolater sein – ärgert Dich das oder lässt Dich das kalt?
Bei wikipedia haben die nur die schlechten und zum Teil verfälschte Sachen geschrieben, da stehen die guten Seiten tatsächlich nicht drin. Das hat irgendein Anwalt aus Berlin gemacht – aber das ärgert mich nicht. Ich polarisiere mit meiner Person und das ist so auch in Ordnung. Man soll mich entweder cool finden oder richtig scheiße! Da lässt mich so etwas komplett kalt.
Aber alles unterstützt doch das Image des “Bad Boy” – bekommt der tatsächlich immer die schönsten Frauen?
Das weiß ich nicht. In den letzten zwei Jahren habe ich sehr viele lustige Sachen mit dem Fernsehen gemacht, wie die perfekte Party auf Pro Sieben und die Lifestyle-Berichte. Das hat mich mit diesen Innercircle-Berichten auf Ibiza und Sardinien und wo wir noch überall waren an sich eher schon zu nett gemacht (lacht). Aber so nett bin ich dann doch wieder nicht …
Du bist jetzt Ende Vierzig – willst Du eine Art Rolf Eden in der exzessiven Variante werden?
Ich bin 47. Rolf Eden kenne ich sehr gut, der ist ein Freund von mir. Früher war der genauso exzessiv wie ich heute.
Kannst Du Dir auch vorstellen, einen auf Familie zu machen und glaubst Du an die große Liebe?
Ja und nochmal ja. Wenn sich die passende Frau findet, schon.
Nun zu Deiner Party: Du kommst am 24. Januar mit Deiner Modelnacht ins Cottbuser SOUND – was erwartet uns?
Ein exzessives Fest mit vielen hübschen Partygirls. Ich bringe Daniel Lopes als Live-Act mit. Die Housdestroyer kommen als Residents mit, die legen sonst in angesagten Clubs in München, Düsseldorf und Hamburg auf – das ist ein Top DJ-Team. Es wird ein fröhlicher bunter Abend. Ich bringe ein paar Partygirls mit – aber die hübschen Partygirls aus eurer Region können sich auch für den VIP-Bereich bewerben. Da sind die Getränke frei und natürlich auch die meisten Fotografen – und ich bin eben auch da. Einfach zwei Fotos und den Namen sowie den Partytermin und den Ort angeben und eine E-Mail an partygirl@ammer-events.de senden.
Welche Rolle spielst Du auf der Party?
Den Mittelpunkt, das Epizentrum, das Erdbeben.
Warum treibt es Dich ausgerechnet in die östliche Provinz, weit abseits des Glamour und Schickimicki der Partymetropolen?
Das kann ich dir genau sagen. Ich habe Angel D. kennen gelernt – die Nadja, die das SOUND in Cottbus macht. Die hat schon einige Male bei meinen Modelnächten aufgelegt und zwar sehr gut. Das war ein persönlicher Kontakt, von allein bin ich nicht auf Cottbus gekommen. Ich muss auch Bock auf den Club haben. Die Hauptstädte für die Modelnächte sind schon die großen Städte. Im Februar zur Berlinale, in Düsseldorf zur Modemesse oder jetzt das 5-Tage-Event in Sankt Moritz – aber ich bin auch gern in der Provinz. Da sind die Partys auf eine andere Art immer sehr spaßig.
Was empfielst Du den Leuten in Sachen Dresscode und Bewusstseinserweiterung?
Dresscode: Sexy und Glamour. Als Bewusstseinserweiterung empfehle ich einen guten Wodka mit Red Bull oder Apfelsaft – etwas Besseres gibt es nicht.
… und in welchem Hotel steigt die Aftershowparty?
… das verrate ich nicht. Da wird separat eingeladen.
Vielen Dank für das Interview.
Schlagworte zu diesem Beitrag:Cottbus, Party, Sound






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