Nico Schwanz – Da werden sich viele umgucken
Der drittplatzierte des RTL-Dschungelcamps ist derzeit der wohl bekannteste Schwanz Deutschlands. Am 20. März kommt er in den Goldenclub Schleife, um seine aktuelle Single zu promoten und mit den Leuten eine feine Party zu feiern. Wir sprachen vorab mit dem umtriebigen Model, Friseur und Sänger:
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, Deinen Nachnamen zu ändern?
Nein, das würde im Endeeffekt ja sowieso rauskommen. Wenn ich mich Nico Möller nennen würde, kommen die Medien sowieso dahinter und würden sich noch mehr darüber belustigen, als das so schon der Fall ist.
Wie war das eigentlich wirklich im Dschungelcamp und wie weit ist das TV-Ergebnis davon entfernt?
Alles was im TV gezeigt wurde ist real. Da ist auch nichts überspielt, das ist wirklich echt – auch wenn da natürlich interessantere Szenen zusammen geschnitten wurden.
Jagst Du jetzt zu Hause den Kakerlaken hinterher oder gibts umso mehr leckeren Schmorbraten von Mutti?
Natürlich esse ich jetzt alle Kakerlaken, egal wo ich sie sehe (Lacht). Ich schaue jetzt schon bewusster auf meine Linie. Ich habe mich vor dem Camp von meiner Mama gut bekochen lassen und 5 Kilo „auf Vorrat“ zugenommen, nach dem Camp waren es dann über 8 Kilo weniger. Ich wusste ja, dass der Körper im Camp extrem abspeckt, deshalb bin ich mit meiner kleinen Bauchrolle rein und wirklich gut wieder rausgekommen.
Du bist den Weg ja gegangen, um deine Single zu promoten – willst Du ernsthaft ins Musikgeschäft einsteigen?
Ich bin doch schon komplett ernst drin! Die Medien bekommen jetzt auch langsam raus, dass ich bereits vor der ganzen Modelei Sänger gewesen bin. Ich habe damals bei den Fischer-Chören gesungen – auch das ist echt und real. Ich wollte schon immer Musik machen. Wegen der Modelei habe ich das hinten angestellt, mir Geld beiseite gelegt und erst mal meinen Friseurladen in Jena aufgemacht. In 2008 hatte ich das Album schon fast fertig, als dann erst die Entscheidung fürs Dschungelcamp fiel. Natürlich nutze ich das jetzt als Sprungbrett, auch wenn es die Musik auch ohne das Camp geben würde.
Mit welcher Musik bist Du denn als Chorknabe groß geworden?
Das waren so Sachen wie der Schneewalzer. Persönlich habe ich lieber Bands wie a-ha oder Pet Shop Boys gehört, weil mein älterer Bruder in den 80ern darauf stand.
Welche Vorbilder hast Du jetzt, Deine Musik geht doch eher Richtung Schlager?
Nein, das wird so hingestellt. Ich muss dass natürlich respektieren, wenn jemand das als Schlager bezeichnet. Dann ist es über das gesamte Album gesehen aber der gleiche Schlager, den Ich+Ich machen. Jack White wollte, dass ich meine aktuelle ruhigere Single als erstes rausbringe. Bei der nächsten wirst Du Dich wundern, da wird es schneller und fetziger. Da werden sich viele umgucken.
Also willst Du nicht der nächste Wolle Petri werden?
Nein, auf keinen Fall.
Deine Single heißt „Ich kenn mich selber nicht genau“ – wer kennt dich denn besser, Dein Manager, Deine Freundin oder Mama?
Das trifft komplett auf mich zu. Ich bin ein sehr spontaner Mensch und mache in manchen Situationen Sachen, bei denen ich mich selber nicht erkenne. Deshalb sind wir zu diesem Song gekommen. Was die Frage angeht, kennen mich meine Familie und meine engsten Freunde sicher am Besten.
Wie darf man sich Dein Leben zwischen Singen, Modeln und Friseursalon eigentlich vorstellen?
Momentan gebe ich 110 Prozent nur für das Singen. Das Modeln läuft nebenbei. Nach drei Wochen stehe ich in den BRAVO-Charts auf Platz 11, in der nächsten Woche ist Platz 6 angekündigt. Das ist einfach geil! Außerdem geht in diesem Jahr ein Kinofilm an den Start. Der spielt im Mittelalter und ich bekomme eine Hauptrolle – das wird so etwas ähnliches, wie Til Schweiger das gerade gemacht hat.
Gehst Du selbst noch zu Partys?
Nein, das fällt jetzt leider aus. Da wird jetzt immer geschaut, was ich mache, da kann ich mich nicht mehr frei bewegen. Ich gehe jetzt viel zu solchen Partys, auf die ich zu Autogrammstunden eingeladen werde oder singe in Clubs – das ist okay, da habe ich meine Party gleich mit dran.
Du tourst jetzt mit Deiner Single durch die Clubs und bist am 20. März im Goldenclub Schleife, was erwartet uns da?
Ich werde live vor Ort sein. Es wird auf jeden Fall eine Autogrammstunde geben und viele Gespräche. Wie toll der Abend für alle wird, hängt letztlich aber vom Publikum ab.
Wie lang dauert Dein Programm und was gehört dazu? Wie nah dürfen die Mädels an Dich ran?
Ich weiß noch gar nicht, ob ich auf der Party auch meine neue Single live vorstelle, das kommt auf das Programm an. Das ist aber eher so ein persönliches Kennenlernen mit den Leuten, ich stelle mich da auch nicht hinters DJ-Pult, das können andere besser. Mädels können mir so nah kommen, wie sie wollen. Die können sich auch gern auf meinen Schoß setzen (Lacht).
Ist die Sache im Goldenclub mehr Job oder feierst Du tatsächlich?
Das kommt auf den Club an. Wenn die Mucke passt und die Leute cool drauf sind – wieso soll ich da keine Party machen? Nur tanzen, das werde ich wohl nicht …
Eine Frage unter Männern muss zum Schluss mal sein: Wie fühlt man sich eigentlich als schönster Schwanz der Welt?
Hahaha, das ist ja geil. Wenn Du mir die Hand reichst und Guten Tag sagst, hast Du sogar den größten Schwanz der Welt in der Hand. Nein, im Ernst – da gibt es ja auch noch andere die Schwanz heißen und vielleicht auch viel schöner sind als ich.
Stardisco mit Nico Schwanz
Goldenclub Schleife
20.3.2009 | 22 Uhr
Schlagworte zu diesem Beitrag:Golden Club, Interview, Musik, Party, Südbrandenburg






oh mann – er geht auf ne party im niemandsland um seine single (vielleicht nicht) zu promoten! es ist mir unverständlich, das veranstalter stars zu sich in den club einladen, nur um einfach da zu sein…. das ist das ende…. man man man…. da hat ausserdem wohl beim herrn schwanz das tingeln durch die (billigen) läden schon eher angefangen, als ihm lieb ist. bald kann man bestimmt den grössten schwanz der welt bei der nächsten baumarkteröffnung beglotzen. cool, wa? dann doch lieber haare schneiden.